Universitätsklinikum Greifswald

Protokoll KMT/SZT - Arbeitsgruppentreffen

vom 05.05.-06.05.2000 in Greifswald

  1. Begrüßung der Anwesenden durch die PDL des Universitätsklinikums Greifswald
  2. Genehmigung des Protokolls vom AG-Treffen in Erlangen vom 12.11.1999
  3. kurze Besprechung des geänderten Tagesablaufes
  4. Vorstellungsrunde aller anwesenden Mitglieder der AG mit Hinweis auf aktuelle Probleme und Änderungen (positiv/negativ) in den einzelnen Zentren.
  5. Aktuelles zur Datenbank:
    -die Datenerfassung läuft kontinuierlich weiter
    -es werden genauere Daten von den einzelnen Zentren herausgegeben
    -von Thomas und Doris wird noch einmal darauf hingewiesen, dass es
    wichtig ist, Antworten eindeutig zu verfassen und Umschreibungen zu ungenau sind
    - nächstes Update erfolgt im Herbst
    -aktuelles Thema: Ernährung
    Fragebögen hierzu sind im Umlauf
  6. Aktuelles zum Internet:
    Die Datenbank steht zur Zeit im Internet nicht zur Verfügung, aus Gründen des Datenschutzes.
    Zukünftig werden nur die Daten der Zentren im Internet veröffentlicht, deren PDL`s die Zustimmung zur Datenveröffentlichung offiziell gegeben haben.
    Eine schriftliche Information und Anfrage erfolgt durch die AG-Sprecher.

    Unsere neue Adresse:
    www.kmt-ag.de
    Kennwort: arbeitsgruppe
    Passwort: kollege

    Verbesserungen und Kritik dazu bitte zu Hans schicken, der sie an Dieter/München weiterleitet.
    Zuständigkeit: Dieter Heneka, Gordon Lasic, Uni München; Ralf Becker, Uni Marburg und Thomas Pietz, Charité Berlin
  7. Sachstand externe Arbeitsgruppen:
    kurze Info durch Thomas, welche Themen bereits bearbeitet wurden.
    Folgende Themen stehen noch aus:
    -Sterben/Tod
    -GvHD
    -Patientenbroschüre
  8. Aktuelles zur Arbeitsgruppe
    -Kontakt zur Uni Witten/Herdecke besteht über Angelika Dahlhaus, Uni  Essen.
    -Kontakt zu Prof. Landenberger/Halle besteht über Dieter Heneka, Uni München.
    Evtl. Einladung zum nächsten AG-Treffen mit den Themen: Übergabe am Krankenbett und Pflegevisite.
    -Kontakt zu Prof. Dassen besteht über Thomas Pietz, Charité Berlin und betrifft das Thema Pflegeforschung
  9. Informationen von Hans Müller:

    1.Bericht über AG-Sprecher Treffen im Januar 1999 in Berlin:

    Ziele: a. mehr Diskussionsfreiräume untereinander sollen während der AG-Treffen geschaffen werden
    b. unter anderem soll folgendes erreicht werden:
    -Treffen der Sprecher 1x/Jahr. Hintergrund soll die Überprüfung  der gesteckten Ziele sein
    -1x/Jahr Veröffentlichungen durch die AG
    -Datenbank
    -Organisationsstrukturen, d.h. keine Anbindung an andere Organisationen
    -Carreras-Stiftung hat der AG 20000,- DM für ausserordentliche Verwendungen zur Verfügung gestellt Abrechnungen und Anfragen für finanzielle Unterstützung von
    AG-Mitgliedern bitte über Hans Müller, Uni Nürnberg laufen lassen, dort befindet sich das Konto

    2. Bericht über den EBMT-Kongress in Innsbruck:

    a. Die EBMT plant eine Datenerfassung zur pflegerischen Situation und Versorgung der einzelnen Transplantationszentren

    b. Es besteht seit ca. 6 Jahren ein Pilotprojekt "Wise-Care", welches sich mit Datenerfassung bezüglich der Vernetzung von Pflegeforschung und Praxis befasst, dass eine Qualitätsüberprüfung im internationalen Ver-
    gleich erleichtern soll
    Internetadresse: www.wisecare.dn.uoa.gr

    3. Informationen über EONS Treffen in Prag:

    Zentrales Thema wird die Pflegeforschung in Bezug auf Entwicklung und Überprüfung von Pflegeleitlinien sein

    4. KMT-Kongress in Hamburg (13.-15.09.2000)
    Programm wird erstellt und zugesandt

    5. Hospitation KMT-Kinderklinik Wien

    Adresse bei bestehendem Interesse bei Hans Müller zu erfragen


    6. KMT- Nachsorgeeinrichtungen in Deutschland


    Eine diesbezügliche Liste existiert in Idar-Oberstein bei Claudia  Reidenbach und wird beim nächsten Treffen in Marburg mitgebracht

    7. Termine:
    - EBMT-Kongress 2001 in Maastricht
    - Europäische Schule für Onkologie - Seminar 31.8.-1.9.00 in
    St.Gallen
    - EONS Springskonvention 12./13.4.2002 in Venedig
    - nächstes AG-Treffen 10./11.11.00 in Marburg
    - AG-Treffen 2001: Frühjahr in Homburg/Saar Herbst in Dresden
    - Ausrichtung des KMT-Kongresses 2001 ???

  1. Schwerpunktthema : Auswertung Datenbank
  2. Thomas Pietz aus Berlin berichtet über die Auswertung der Fragebögen zu den
    Themen Versorgung von ZVK´s, Patientenwaschung und Mundpflege.

    Fazit: Die Antworten sind zu global gehalten und unpräzise, um eine vernünftige
    Auswertung vornehmen zu können.
    Außerdem werfen die Antworten viele Fragen auf, warum es zwischen den
    einzelnen Zentren solch extreme Unterschiede gibt !!!
    Die Fragen müssen spezifischer und präziser gestellt und ebenfalls beant-
    wortet werden.

  3. Erwartungen an die Datenbank

    - Aktualisierung
    - am Beispiel der ZVK-Datenanalyse soll innerhalb des nächsten Jahres ein neuer
    Fragebogen erstellt werden
    Um die Datenbank kümmern sich: Thomas Pietz / Berlin
    Micaela Schneider/ München
    Tamara Schöttler/ Frankfurt
    Pia Udill/ Tübingen
    Claudia Reidenbach / Idar-Oberstein
    Regina Haag/ Tübingen
  4. 5 Arbeitsgruppen der Anwesenden, mit anschließender Diskussion

    Thema : Patienteninformation
    - wer gibt wann welche Informationen ?
    - was gibt es für Info-Material ?
    - was wird dokumentiert ?
  5. Zusammenfassung der Arbeitsgruppen:

    In der Vorbereitung werden den Patienten in Erst oder/und Zweitgesprächen

    Allgemeine Informationen zum Ablauf und Organisatorischem, anhand von Patientenbroschüren und Gesprächen mit dem ärztlichen und/oder dem Pflegeteam gegeben.

    Solche Vorabinformationen laufen in der Regel in der Onkologischen Ambulanz/Tagesklinik, in der KMT-Koordination oder auf der Station, abhängig von den einzelnen KMT-Zentren.

    Bei den meisten KMT-Zentren wird eine Stationsbesichtigung angeboten, die erste Kontakte mit dem Pflegeteam ermöglichen.

    Einige Zentren bieten unter anderem eine erstes Gespräch mit dem Psychologen (ein festangestellter Psychologe ist nicht in allen KMT-Zentren die Regel, sondern es werden extern eingesetzte Psychologen bei Bedarf hinzugezogen) und erste Informationsgespräche mit der Diätberatung.

    Die pflegerische Aufklärungsgespräche finden in der Mehrheit erst nach Aufnahme auf der Station statt, anhand von Checklisten, Erstellung von Pflegeanamnesen und aktuell auf der Station entstehenden Fragen.

    Die Dokumentation erfolgt wenn, dann im Pflegebericht, auf einem Anamnese-bogen oder auf der Patientenkurve selbst.

    Die Information bei Entlassung des Patienten wird über extra Broschüren ‚nach KMT’ oder Entlassungsgesprächen mit Ärzten/Pflegeteam und Informationen ‚zwischendurch’ geregelt, hier ist eine Dokumentation nicht immer gewährleistet.

    Als Problematik wird genannt, dass sehr oft Überschneidungen von Informationen von Ärzte- und Pflegeteam vorliegen, dass keine optimale Vorbereitung für den Patienten organisiert werden kann, da diese oft sehr kurzfristig einbestellt werden und dass zu viele Gespräche "zwischen Tür und Angel" geführt werden, ohne offiziellem Charakter und die dementsprechende Dokumentation.

    Fazit : Einzelne Zentren haben eine gut organisierte Patienten-

    information, bei anderen jedoch ist diese noch mit einigen Problemen verbunden.

    Zum nächsten Treffen bitte Informationsbroschüren/Info-Blätter mitbringen !!!

  6. Abschlußrunde

    Vorschläge der Anwesenden zur Gestaltung der nächsten Treffen:

    - Einladung von Referenten zu bestimmten Themen
    - Programmstruktur ändern, bezogen auf Themen und Zeit
    - Darstellung einzelner Zentren
    - Arbeitsgruppen
  7. Das nächste Treffen findet am 10/11.11.00 in Marburg statt !

    vorläufige Themen: - Fatigue/ Referent A. Doll
    - Pflegevisite/ Referent Prof Landenberger
    - schwangere Kolleginnen a.d. Station

    Themawunsch: - Hygiene

    Außerdem finden Neuwahlen der Sprechergruppe statt (alle 3 Jahre) !

 

gez. Andrea Schikfelder
Norbert Roth
Uni-Klinik Essen