15. Kongress der Pflege
Dresden 2003
Was bewegt Eltern während der besonderen Zeit der Tranplantation?
Referentin: Kathrin Krauße
Förderkreis für krebskranke Kinder e.V. Dresden
Die Zuhörer erwartet ein Vortrag, der über verschiedene Befindlichkeiten von Eltern transplantierter Kinder und Jugendlicher, die selbst transplantiert wurden, berichtet.
Wir erfahren aus Sicht der Patienten und deren Familien von Hoffnungen, Enttäuschungen, Ängsten, aber auch vielen hilfreichen Begegnungen in einer so nie vorstellbaren Lebenssituation. Authentische Berichte, Briefe und Bilder werden von mir vorgestellt und, soweit möglich, in die reale Erkrankungsphase eingebettet. Viele Fragen werden verdeutlichen, dass Aspekte der Behandler, Pflegekräfte und Psychologen logisch erscheinen, in Ihrer Neuartigkeit und Fremdheit Eltern unverständlich und unwirklich vorkommen und besser erscheinen.
Diese Berichte sollen helfen, einen kleinen Einblick in oft gut gehütete Geheimnisse und Ängste der Eltern im Zusammenhang mit einem Tumorgeschehen, welche als große Belastung durch den Kopf gehen, zu geben.
Sie werden helfen, Zugang zu Fragen und Nöten der Eltern zu finden um somit verschiedene Kommunikationsschwierigkeiten, Erwartungshaltungen, destruktiven Erwartungshaltungen und Complainsstörungen vorzubeugen.
Sie unterstreichen die wichtigen Funktionen, um psychische Belastung der Eltern abzutragen oder aushaltbar zu machen.
Die Berichte und Erfahrungen der Eltern sollen uns Behandler etc. verraten, wie wichtig für Eltern die Möglichkeit, ganz aktiv am Behandlungsprozess des Kindes teilnehmen zu können, ist, um zu jeder Zeit unterstreichen zu können, alles für das Kind getan zu haben.